Deutsch-FranzÖsische Gesellschaft Husum

Husum besucht Douarnenez

Von Fabio de Nicolo, Husumer Sportverein seit 1875

HUSUM Auf der Mitgliederversammlung 2025 des Husumer Sportvereins seit 1875 wurde aus dem Plenum angeregt, dass der Verein in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft ein Projekt umsetzen könnte. Daraus entstand eine Reise der D1-Jugend des Husumer Sportvereins seit 1875, die unter der Leitung des scheidenden Trainers Tim Stroebl eine besondere Erfahrung machen durfte.

Am Montag, 11. Mai, machte man sich mit drei Kleinbussen und 15 Spielern auf nach Frankreich. Monate im Vorfeld wurden die nötigen Gelder akquiriert. Auch die jungen Fußballer mussten sich durch Arbeitseinsätze im Friesenstadion, beim Verkauf von Kaffee und Kuchen beim eigenen Hallenturnier oder beim Spendensammeln vor dem Husumer Weihnachtsmarkt beweisen – und das mit Bravour. Die Kinder haben dabei gelernt, sich etwas selbst zu erarbeiten. Hier konnte Wertvolles mitgegeben werden. Andere Spenden, etwa vom Lions Club, von Uni bene oder vom Städtepartnerverein der Stadt Husum, sollen hier ebenfalls nicht unerwähnt bleiben.

1.650 Kilometer von Husum bis zum Ziel

Das Ziel war Douarnenez, zirka 1.650 Kilometer entfernt – mit Zwischenstopp und Übernachtung. Bei der Ankunft in Husums französischer Partnerstadt wurde die D1 persönlich vom Vereinspräsidenten und den Gastfamilien empfangen. Sieben Gastfamilien versorgten die Kinder und den mitgereisten Schiedsrichter liebevoll. Auch erhielt jede Gastfamilie ein Geschenk aus Husum. Am Mittwoch, 13. Mai, wurden die ersten Einheiten sowie ein Testspiel absolviert. Doch der Fokus lag nicht nur auf dem Sport: Auch das Kennenlernen eines anderen Landes, einer anderen Sprache und Douarnenez’ stand auf der Agenda. Natürlich wurde die Stadt erkundet.

In dieser Stadt fand der „Mondial Pupilles“ statt. Dabei handelt es sich um ein großes internationales Fußballturnier in der Altersklasse U13. Douarnenez ist einer der größten Austragungsorte dieses Turniers in der Bretagne. Hier spielen ebenfalls die Nachwuchsmannschaften von Profiklubs mit. Einst nahm auch Frankreichs Legende Zinedine „Zizou“ Zidane als Jugendlicher an diesem Turnier teil.

Fair-Play-Pokal ging nach Husum

Am Freitag hatte die D1 selbst nur ein Spiel; danach trafen sich alle Kinder mit ihren Gastfamilien am Strand. Sportlich konnten sie nicht ganz die starken Akzente wie in der Verbandsliga daheim setzen. Doch das sollte Nebensache sein. Am Sonntag, 17. Mai, wurde in Plomelin der Finaltag ausgetragen. Hochklassiger Jugendfußball mit wunderbarer Atmosphäre. Der Husumer Sportverein seit 1875 war das einzige Team aus Deutschland. Man begegnete dort Mannschaften aus Kanada, Madagaskar, Brasilien oder Tschechien. Besonders hervorzuheben war der gegenseitige Respekt aller Mannschaften. Husum gewann sogar den Fair-Play-Pokal.

Der 2. Besuch einer Gruppe von 18 Personen startete in den frühen Morgenstunden von Husum. Wir hatten eine fröhliche Fahrt ohne große Verspätungen und kamen wie geplant an.

Unsere Vorreservierung im „Bistrot du peintre“ erwies sich als guter Griff, wir wurden auch um 22.30 noch sehr freundlich und zuvorkommend begrüßt und nahmen einen kleinen Imbiss und ein Gute Nacht Gläschen vom Roten in entspannter Runde zu uns! Wir reservierten gleich für die Rückreise, so gut gefiel es uns dort!

26.9.2025

Weiter ging`s am nächsten Morgen, auf zum Bahnhof Montparnasse. Die nicht unerhebliche Entfernung gab einigen von uns die Möglichkeit noch ein wenig zu Fuß Paris Luft zu schnuppern … . Marais, Place des Vosges, Opéra, Seine  ☺…mit Gepäck, aber trotzdem schön (Wat mutt dat mutt !!!) und eine kleine Busfahrt brachte uns dann doch schneller ans Ziel. 

Der TGV transportierte uns vite vite in die Bretagne und am Bahnhof von Douarnenez gab es eine lustige Begrüßung mit „Wat mutt, dat mutt“ Postern, Bises und freundschaftlichen Umarmungen.

Fleißige Damen hatten für uns einen leckeren Aperitif, Rillettes de sardines, vorbereitet und nach einem kleinen Glas Cidre ging es dann in die Gastfamilien.

27.9. -1.10.2025

Die folgenden Tage waren sehr abwechslungsreich (siehe Programm). Die Bürgermeisterin empfing uns im Rathaus zu einem petit apéro, es fanden schöne Ausflüge in die Umgebung statt, gemütliche Treffen in der Großgruppe oder in kleinerem Rahmen. Die Zeit verflog und schon bald hieß es Abschied nehmen, bei einem Abschiedsfest mit Crepes und Tanz kamen noch einmal alle Teilnehmer zusammen und ließen die gemeinsamen Tage Revue passieren.

Wir hatten eine tolle Zeit, das Wetter erlaubte sogar ein Bad im Meer bei herrlichem Sonnenschein. 

Das Diner im Bistrot du peintre war ein schöner Abschluss! Unsere Rückreise verlief ebenso entspannt, die „kleinen“ Verspätungen der DB kennt man ja!!!

19. Oktober 2023: Eine Gruppe von 14 Nordfriesen und Nordfriesinnen macht sich in den frühen Morgenstunden per Bahn auf den Weg nach Douarnenez. Im Gepäck: ein kleiner Apfelbaum, ein Boskop, der in Douarnenez Wurzeln schlagen soll und die Äpfel für den leckeren Cidre liefern wird!

Nach langer Fahrt mit großer Verspätung, aber bester Laune gehen wir noch ins Chartier, einem Pariser „Bouillon“, einer Speisegaststätte aus dem 19. Jahrhundert.

20. Oktober: Nach einer kleinen Pariserkundung bzw. einem unterhaltsamen Besuch des Musée nationale d’histoire naturelle geht es weiter mit dem TGV nach Quimper, dieses Mal in Windeseile.

Wir werden am Bahnhof herzlich begrüßt und in das Port-Musée von Douarnenez gebracht, wo uns alle Gastgeber erwarten. Ein aufregender Moment!

Zwar haben wir schon seit 6 Monaten mehr oder weniger intensiven Kontakt per Mail und Brief gehabt, sich aber nun gegenüber zu stehen, ist etwas ganz anderes! Es gibt wunderbare Bilder der Neugierde, des Entdeckens, der Offenheit füreinander einzufangen. Am langen Tisch stehen wir und nehmen einen leckeren Aperitif ein. Vier weitere Nordfriesen und ein Hund, Margot, stoßen dazu, die im Auto angereist sind. Das ist der Beginn einer tollen Freundschaft!

21. Oktober: Ausgeschlafen und unternehmungslustig treffen wir uns wieder im Port-Musée, dem Hafenmuseum der Stadt, das neben umfangreichen und sehr ansprechend gestalteten maritimen Exponaten immer auch Gastaustellungen beherbergt – wie z.B. die zum Schriftsteller und Dichter der Stadt Geoges Perros, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre.

Anschließend geht es nach Plomarc’h, einem malerischen kleinen Ort am Rande der Stadt, an dem wir symbolisch den Apfelbaum pflanzen. Er wird Tage später von den Gärtnern der Stadt fachkundig eingepflanzt werden – heute ist Samstag 😉!

Nach einer kleinen Stärkung kommen wir in den Genuss bretonischer Erzählkunst. Patrice Goyat entführt uns mit seinen eigenen Geschichten in eine andere Welt.

22. Oktober: Nun stößt auch die offizielle Delegation dazu: Bürgermeister Martin Kindl, Bürgervorsteher Robert Koch sowie die Senatorinnen Britta Pohns und Tabea Brumbach.

In Locronan, einem mittelalterlichen Dorf, erfahren wir einiges über die Geschichte und wirtschaftliche Entwicklung der Gegend im Laufe der Jahrhunderte. Ein Handwerksweber zeigt uns seine Kunst. Die Zeit scheint stehengeblieben.

In Tréboul, einem Stadtteil von Douarnenez, stärken wir uns und lernen die lokale Berühmtheit, den Kouign amann kennen, den typischen Butterkuchen aus Douarnenez („Zwei Minuten im Mund, zwanzig Jahre auf den Hüften.“ 😉)

Am Nachmittag besteht die Möglichkeit sich die Stadt zu erwandern, die drei Häfen, den Port de Plaisance, den Port-Rhu und den Port du Rosmeur kennenzulernen sowie einen ersten Blick auf die nahegelegene Insel Tristan zu werfen. Heute ist auch die Sonne am Start.

Unsere Gastgeber nehmen sich viel Zeit für uns und versorgen uns mit allerhand regionaler Küche und das sind nicht nur Crêpes!

23. Oktober: Mit einem kleinen Motorboot werden wir zur Ile Tristan gebracht. Zwar ist die Insel fast in Rufweite der Stadt, aber dennoch nur bei Hohlebbe zu Fuß zu erreichen. Diese Insel hat eine wechselhafte Geschichte, so beherbergte sie zeitweise eine Sardinenfabrik, später residierte dort die sagenumwobene Schauspielerin Cora, deren Porträt noch heute den Ratssaal ziert. Erste Besiedlungsspuren stammen aus galloromanischer Zeit und es war diese Insel, die der Stadt ihren Namen gegeben hat: DOUAR – AN – ENEZ ist bretonisch und bedeutet „terre de l’île“, übersetzt „Land (Ländereien) der Insel“. Allerhand exotische Pflanzen finden sich in den alten Gartenanlagen der Insel, die von ihrer Nordseite einen herrlichen Blick über die Bucht Douarnenez‘ gewährt.

Während wir anschließend an einer Führung durch die Stadt teilnehmen können, die Claude Rossignol auf Deutsch anbietet, bei der wir den Bolomig, sozusagen die Tine von Douarnenez kennenlernen und erfahren, wie die Stadt geprägt wurde von der Sardinenfischerei, sind unsere Gastgeber auf Hochtour: Sie bereiten das große Fest des Vorabends, sozusagen den Polterabend vor.

In der „salle des fêtes“ über der Markthalle treffen wir uns alle wieder und kommen sofort in Tanzstimmung, denn eine regionale Musikergruppe spielt typisch bretonische Musik und Dominique weiht uns in die Tanzschritte ein – es ist gar nicht so schwer! Löppt!

Francis Gloaguen, der Präsident des Comité de jumelage hält eine Begrüßungsrede auf Deutsch, in der er auch unseren Begleitern auf dem Weg zur Städtepartnerschaft, Frau Mehdorn (Präsidentin der Vereinigung der Deutsch-Französischen Gesellschaften) und Herrn Schmitz (ehemaliger Bürgermeister der Stadt Husum) dankt.

Auch Robert Koch, der neue Bürgervorsteher der Stadt Husum spricht einige Grußworte, denen nicht nur die unermüdliche Pascale gespannt lauscht. 

Anschließend stellen Jürgen und Veronika vom Vorstand der DFG Husums den Bretonen auf Französisch Husum vor, die Braut, die dem bretonischen Bräutigam ja noch weitgehend fremd ist.

Jetzt haben aber alle Hunger! Unsere Gastgeber servieren den Gästen ein leckeres 3-Gänge-Menu, währenddessen viel geredet und gelacht wird. Es ist ein wunderbarer Abend voller Herzlichkeit!

Und als dann die Mitglieder des Comité de jumelage uns auch noch das Lied der „sardinières“, der Sardinenarbeiterinnen vorsingen, die vor 99 Jahren in den Fabriken Douarnenez‘ einen Streik begonnen haben, von dem man selbst im fernen Paris noch sprach, können wir nicht anders: wir singen unsererseits „Die Gedanken sind frei“. Ein eigens auf unsere Freundschaft umgedichtetes Lied „Les Champs-Elysées“, welches die Geschichte unserer „Amicale“ erzählt, singt sich hervorragend auf Französisch. Eine Übersetzung ins Deutsche zum Verständnis für alle liegt schon vor (Merci Claude!).

Nach Mitternacht verlassen wir beglückt den Festsaal. Dieser Abend hat uns einander noch näher gebracht. Nun kann wirklich geheiratet werden!

24. Oktober: Im Rathaus ist großes Gedränge, alles strömt in den Ratssaal im ersten Stock. Vorne ein langer Tisch, drei Stühle und ein Rednerpult.

Mme Poitevin, die Bürgermeisterin von Douarnenez , hält ihre Rede auf Französisch, Claude übersetzt simultan. Am Ende verliest Mme Poitevin den Text der Urkunde auf Französisch und Herr Kindl übernimmt den Staffelstab und trägt sie auf Deutsch vor. Seine anschließende Rede beginnt er auf Französisch, fährt dann aber lieber auf Deutsch fort und lässt sich übersetzen. Nun folgt der bewegendste Moment : Mme Poitevin in der Mitte, flankiert von Herrn Kindl und Herrn Koch, unterschreibt die Urkunde und reicht sie den Herren zur Unterschrift weiter.

Ils se disent „oui“! – Sie geben sich das Ja-Wort!

Applaus!

Wie zu jeder Hochzeit gibt es natürlich auch Geschenke: Douarnenez überreicht Husum eine schöne Luftaufnahme der Stadt mit den drei Häfen und der Insel Tristan, Husum hat eine Monotypie eines Husumer Künstlers im Gepäck, auf der die Tine – nach Westen gen Bretagne blickend – zu sehen ist. 

Die Akteure sind froh, eine zweieinhalbjährige Eheanbahnung hat geklappt! 

Jetzt darf angestoßen werden! Es wird eifrig geprostet, gekostet und geschnackt.

Wir verbringen einen letzten Nachmittag und Abend mit unseren neuen Freunden, in Quimper, an der Pointe du Raz oder einfach in Douarnenez.

25. Oktober: Nun wird es Zeit Abschied zu nehmen. Auf dem Platz vor dem Touristenbüro rollt so manche Träne, sicherlich Abschiedsschmerz, aber auch Erleichterung, dass alles so wunderbar verlief. Es werden Folgetermine geklärt und noch einmal gemeinsam gesungen.

Wenn man sich beim Verlassen der Stadt Douarnenez im Auto noch einmal umdreht, kann man einen Blick auf das neu aufgestellte Schild werfen:

Félicitations!

Paris empfängt uns mit seinen Menschenmassen, schnell noch etwas durch die Stadt bummeln, dann zieht es uns nach Hause.

Unseren Gastgebern des Comité de jumelage européen in Douarnenez sagen wir „un grand MERCI!!!!“ Sie haben uns mit ihrer Liebe zu ihrer Stadt und deren Geschichte und Traditionen, gekoppelt mit großer Offenheit und Neugierde uns kennen zu lernen eine großartige Zeit geschenkt!

Et maintenant: BIENVENUE à Husum!

Reise im Oktober 2021

Am 12. Oktober 2021 machten sich die beiden Vorsitzenden der DFG Husum Veronika Tuisel-Kühn und Anne Wanke auf den Weg.

Ihr Ziel: Douarnenez, ein Küstenstädtchen ganz im Westen der Bretagne, am Ende der Welt, dem Finistère gelegen.

Im Gepäck: Ein Film, gedreht von Schülerinnen und Schülern der Hermann-Tast-Schule und der Theodor-Storm-Schule, in dem sie in vielen kleinen Szenen sehr abwechslungsreich auf französisch Husum und Nordfriesland vorstellen.

Ebenfalls im Gepäck: Gastgeschenke für unsere neuen Partner, Kalender und Bücher aus Nordfriesland sowie ein Teller mit Husumer Wappen, den uns der Bürgermeister Herr Schmitz mitgegeben hat.

Endlich war es soweit. Ein erstes persönliches Treffen sollte stattfinden. Endlich, denn seit Januar 2021 bereits steht der Vorstand der DFG Husum mit dem Comité de jumelage européen in Douarnenez in regem Austausch, doch bisher nur per Videokonferenzen.

Alles begann mit einer Mail von Frau Margarete Mehdorn, der Präsidentin des VDFG, dem Dachverband der Deutsch-Französischen Gesellschaften in Deutschland, in der sie uns mitteilte, dass Douarnenez eine Partnerschaft mit einer deutschen Stadt suche. Wir waren uns sofort einig: Das ist eine große Chance!

Seitdem geht es rund per Telefon, Mail und Videokonferenz!

Bei unserem Besuch haben wir mehrfach den 45-minütigen Film an Schulen in Douarnenez vorgestellt. Auch Interessierte des Comité de jumelage européen  und die Presse konnten sich dabei ein erstes Bild ihres neuen Husumer Partners, der DFG und unserer Region machen. Den Husumer SchülerInnen wurde viel Applaus gezollt. Sie hatten sich auch wirklich ins Zeug gelegt!    Wie bereitet man ein Krabbenbrötchen vor? Wie sehen die Rasenmäher der Deiche aus? Was ist am Donnerstagvormittag in Husum rund um die Tine los? Viele weitere Filme stellen Nordfriesland einfallsreich und sehr persönlich vor. Und in einem Interview spricht Herr Schmitz ein Grußwort.

Bei unserem Besuch haben wir viele Gespräche geführt und erste Projekte sind auf dem Weg:

So bereitet die Segelschule in Douarnenez eine erste Begegnungswoche für Jugendliche beider Länder mit vielen Aktivitäten in Douarnenez Anfang der Sommerferien 2022 vor.

Ein Briefaustausch mit einer 8. Klasse der Hermann-Tast-Schule und den Schulen Saint-Blaise (Douarnenez) und La Mennais (Pont-Croix) startet jetzt. Ziel: Nach dem Kennenlernen über Briefe, Mails und gemeinsame Unterrichtsthemen können sich die SchülerInnen hoffentlich in ihren Städten besuchen.

Und wenn Corona es zulässt, wird es 2022 einen ersten Austausch zwischen der Schule Jean-Marie-Le Bris und der Theodor-Storm-Schule geben.

Beim Empfang der Bürgermeisterin Madame Jocelyne Poitevin lernten wir auch weitere Mitglieder des Comité de jumelage européen kennen. Dabei drückten sie den großen Wunsch aus, durch verschiedene Projekte ebenfalls in die Amicale eingebunden zu werden und die Mitglieder der DFG Husum kennenzulernen. Erste Ideen sind in Arbeit.

Neben all den Terminen war aber auch Zeit, sich persönlich näher zu kommen: beim Picknick am Strand (die Sonne erlaubte sogar ein richtiges Bad im Atlantik!), beim Abend in einer bretonischen Crêperie, beim Bummel durch die hübsche Hafenstadt, beim Essen bei Monsieur Francis Gloaguen, dem Président des Comité, und natürlich zu Hause bei Monsieur Rossignol, dem unermüdlichen Schriftführer des Comité, der uns mit seiner Frau Hélène sehr gastfreundlich untergebracht hat. Merci beaucoup!!!!

Alles war sehr herzlich und entspannt und eines ist klar: Das ist eine Amicale mit Elan und Herz!

Am Freitag fuhren wir noch gemeinsam nach Saint-Brieuc, wo der 65. Kongress von VDFG und FAFA (dem französischen Pendant) stattfand. Dort trafen wir unsere Marraine, Frau Margarete Mehdorn und konnten uns endlich bedanken, dass sie uns zusammengebracht hat.

Dann ging es am 16. Oktober frühmorgens auch schon wieder zurück nach Husum.

Inzwischen haben sich die SchülerInnen der drei bretonischen Schulen an die Arbeit gemacht und drehen ihrerseits einen Film.

Wenn alles klappt, wird eine Gruppe des Comité de jumelage européen Mitte Januar 2022 nach Husum kommen und den Film der Öffentlichkeit vorstellen sowie Husum kennenlernen. Darauf freuen wir uns!

Wer sich nun in Husum schon einmal von der Amicale überzeugen möchte, möge einen Spaziergang zum Rathaus machen. Am Gitter der Uhrenplattform hängt seit Mai 2021 neben vielen Freundschaftsschlössern von Verliebten auch eines für Douarnenez – Husum. Den Schlüssel haben die SchülerInnen in den Hafen geworfen. Wenn das nicht hält!